Was bei uns Menschen funktioniert, ist auch bei unseren Tiere möglich. Die Sinne der Tiere sind oft noch viel sensibler als bei uns, so dass schon geringe Mengen ätherischer Öle viel bewirken. Es sind aufgrund unterschiedlicher genetischer Voraussetzungen bei Hund, Katze, Pferd andere Regeln bei der Anwendung zu beachten. Mit der Aromatherapie, die mehr und mehr in der Medizin anerkannt wird, bleibt Ihnen der stressige Gang zum Tierarzt oft erspart.
Grundsätzlich müssen wir beachten, dass Tiere oft viel sensibler sind als Menschen. Wir haben ca. 5 Mio. Riechzellen (350 Rezeptoren) und Hunde bis zu 125-250 Mio. (800-900 Rezeptoren). So verfügen Hunde über einen bis zu 100 Mal stärkeren Geruchssinn und ca. 10% seiner Gehirnmasse wird dazu benötigt. Diese Besonderheit müssen wir bei der Dosierung der Öle beachten.
Tiere mit überwiegend vegetarischer Ernährung, wie Pferde, Kühe, Kaninchen nehmen ätherische Öle oft besser an als z.B. Katzen oder Hunde. Letztendlich zeigen sie uns aber durch ihr Verhalten ganz genau, ob ihnen das ausgewählte Öl gefällt. Machen Sie den Geruchstest vorab. Ein bischen ätherisches Öl auf die Hand und dem Hund zeigen, oder direkt das Fläschen zeigen, fängt er an zu schlecken oder Speichel fliesst, dann JA.
Geben Sie einem Tier kein Öl was strikt abgelehnt wird! Quelle Holger Tille

Anwendungsbeispiele

Bei Unruhe, Gewitter, neuer Umgebung, Geburt können wenige Tropfen Lavendel und Ylang Ylang im Diffusor helfen. Bei Hunden oder Pferden Baldrian ins Futter geben- nicht bei Katzen, die mögen keinen Baldrian- damit können Sie sie vertreiben.

Bei Traumata durch Misshandlung, vor Reisen kann Lavendel und Mandarine oder Citrus Bliss, eine doTERRA Citrusmischung helfen.

Eine Empfehlung bzw alternative Wurmkur- ZUM AUSPROBIEREN

1 EL fraktioniertes Kokosöl täglich und längerfristig ins Futter geben (bei einem 20 kg schweren Hund) und der Hund hat keine Würmer oder Zecken mehr.